Die Trennkost-Tabelle liegt jetzt in gedruckter Form in A3 als Plakat vor.

An der Kühlschranktür angebracht, hat man die Trennung der einzelnen Gruppen

sowie Tipps und Hinweise immer in Sichtweite. Foto siehe HIER!

 

Vor Anforderung der Tabelle bitte unbedingt weitere Infos lesen: HIER im Forum

Anforderung der Tabelle (5,– €/Stück zzgl. Porto/Versandkosten):

 

trennkost-pyramide@arcor.de

 

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Allgemeine Hinweise:

Während einer Mahlzeit dürfen entweder nur Kohlenhydrat reiche oder Eiweiß reiche Lebensmittel verzehrt werden. Lebensmittel aus der neutralen Gruppe lassen sich jedoch entweder mit den Kohlenhydraten oder mit den Eiweißen kombinieren. Die Eiweißgruppe wird der Übersichtlichkeit und auch der Einheitlichkeit halber (wie in der Literatur üblich) in blauer Schrift dargestellt, die Kohlenhydrate in Rot und die neutralen Lebensmittel in Grün.

 

Saucen für Salate, die zusammen mit einer Eiweißmahlzeit gegessen werden, sollten aus Öl oder Sahne (sparsam verwenden), Kräutern und/oder Zitronensaft zubereitet werden. Saucen für mit Kohlenhydratmahlzeiten kombinierte Salate sollten aus angesäuerten Milchprodukten wie Kefir, Dickmilch, Joghurt oder Molkosan bestehen.

Grundsätzlich sollten fettreiche Lebensmittel und Öl nur sparsam verwendet werden. Obst und Gemüse hingegen darf reichlich verzehrt werden.

 

Tipp:

Obwohl lt. Trennkost-Empfehlung  Senf und Essig nicht verzehrt  werden sollten, kann man diese jedoch in kleinen Mengen zum Würzen verwenden, z. B. für eine leckere Salatsauce aus Senf, Essig – hier sollte man auf Balsamico-Essig zurückgreifen, der von der Säure her milder ist als der herkömmliche Essig oder gar Essig-Essenzen –, etwas Sambal Oelek, Honig und Öl ... alles zusammen kräftig verrührt, bis es eine dickliche Sauce wird.

 

Gemieden werden sollten:

Weißmehlprodukte, polierter Reis, getrocknete Hülsenfrüchte, Fertiggerichte, Konserven, Zucker, Süßstoffe, Kochsalz, Senf, Fertigsuppen und -saucen, Schweinefleisch, Wurst und Schinken vom Schwein, rohes Fleisch, rohes Eiweiß von Eiern, gehärtete Fette (z. B. Plattenfette), käufliche Majonäse, Essig, Erdnüsse, Marmeladen, geräucherte und gepökelte Fleischwaren, Kaffee, schwarzer Tee, Kakao, hochprozentige Alkoholika

 

Die unten abgebildete Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir sind gern bereit, die Tabelle nach Ihren/euren Angaben zu ergänzen bzw. zu ändern.

 

Noch ein paar Worte zur Verwendung von Öl (siehe auch » Übersäuerung): Hierbei sollte auf Natur belassenes, kalt gepresstes, natives Öl mit doppelt oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren zurück gegriffen werden, zum Beispiel auf Olivenöl, Sesam- und/oder Rapsöl. Am besten ist es, die Öle kalt zu verwenden, da sie durch Erhitzen (Kochen, Braten) einer chemischen Veränderung unterworfen sind und ihre positiven Eigenschaften der mehrfach ungesättigten Fettsäuren verlieren und in gesättigte Fettsäuren übergehen. Gut geeignet zum Kochen und Braten ist das Rapsöl.

 

Gesättigte Fettsäuren sind satt – wie das Wort schon sagt –, führen zu einer Übersäuerung des Körpers und haben Cholesterinspiegel erhöhende Auswirkungen, während sich mehrfach ungesättigte Fettsäuren positiv auf die Verdauungsprozesse auswirken und den Cholesterinspiegel sogar senken können. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, deshalb müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Diese so genannten essentiellen Fettsäuren werden in zwei Gruppen eingeteilt, den Omega-6-Fettsäuren, die z. B. in Sonnenblumen- oder Maisöl vorkommen, und den Omega-3-Fettsäuren in z. B. Walnuss- oder Rapsöl, aber auch in diversen Fischen wie Makrele, Lachs (Forelle) oder Thunfisch. Omega-3-Fettsäuren haben günstige Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, sie sollen helfen, arteriosklerotische Krankheiten zu verhindern. So ist es zum Beispiel erwiesen, dass die Griechen, die sehr fettreich essen, aber ausschließlich Olivenöl verwenden, kaum an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, genau wie die Eskimos, die sich von fettreichem, rohem Fisch ernähren, und die Japaner, die ebenfalls viel rohen Fisch verzehren.

 

 

 

 

 

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