In eigener Sache: Der Gedankenblitz hat ein neues Gesicht bekommen!

Ich lade Sie ein zu einer Reise in die Welt der Märchen, Geschichten & Gedichte.

Schau'n Sie doch mal vorbei! Ich freu mich über Ihren Besuch!

 

________________________________________________________

 

Die Trennkost-Tabelle liegt jetzt in gedruckter Form in A3 als Plakat vor.

An der Kühlschranktür angebracht, hat man die Trennung der einzelnen Gruppen

sowie Tipps und Hinweise immer in Sichtweite. Foto siehe HIER!

 

Vor Anforderung der Tabelle bitte unbedingt weitere Infos lesen: HIER im Forum

Anforderung der Tabelle (5,– €/Stück zzgl. Porto/Versandkosten): trennkost-pyramide@arcor.de

 

 

 

Allgemeine Hinweise:

Während einer Mahlzeit dürfen entweder nur Kohlenhydrat reiche oder Eiweiß reiche Lebensmittel verzehrt werden.

Lebensmittel aus der neutralen Gruppe lassen sich jedoch entweder mit den Kohlenhydraten oder mit den Eiweißen kombinieren.

Die Eiweißgruppe wird der Übersichtlichkeit und auch der Einheitlichkeit halber (wie in der Literatur üblich) in blauer Schrift dargestellt, die Kohlenhydrate in Rot und die neutralen Lebensmittel in Grau.

Eiweißgruppe

Kohlenhydrate

neutrale Gruppe

alle gegarten Fleischsorten wie:

Rind: Braten, Steak, Gulasch, Rouladen, Hackfleischgerichte, Geschnetzeltes

Kalb: Schnitzel, Braten, Geschnetzeltes

alle gegarten Geflügelsorten:

Schnitzel, Putenbrust, Geschnetzeltes, Rollbraten, Geflügelwurst, Grillhähnchen

 

alle gegarten Wurstsorten wie:

Rindersaftschinken, Rindersalami, Geflügelwurst, Bierschinken, Jagdwurst usw.

Anmerkung:

Schweinefleisch bitte meiden,

Fleisch, Geflügel und Wurst nur in geringen Mengen verzehren

 

alle gegarten Fischsorten sowie Schalen- und Krustentiere:

Scholle, Kabeljau, Seelachs, Forelle, Lachs, Thunfisch, Makrele, Heilbutt, Hering, Hecht usw.

 

Milch

 

alle Käsesorten bis 50 % Fett i. Tr.:

Harzer, Tilsiter, Gouda, Edamer usw.

 

Eier (ganz) und Eiklar

 

Tofu

 

gekochte Tomaten (auch aus der Dose)

 

Getränke:

Früchtetee, Fruchtsäfte, Apfelwein, trockener und halbtrockener Wein, Sekt, Champagner

Alkoholische Getränke sollten nur in Maßen getrunken werden

 

Steinobst wie Aprikosen, Kirschen, Mirabellen, Pfirsiche, Nektarinen, Pflaumen

 

Beeren wie Preiselbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren

 

Kernobst wie Äpfel und Birnen

 

Wildfrüchte wie Hagebutten, Holunder, Weißdorn, Sanddorn

 

exotische Früchte wie Ananas, Kiwis, Mangos, Papayas, Passionsfrüchte, Wassermelone, Honigmelone

 

Achtung: Bananen gehören zu den Kohlenhydraten!!!

 

Zitrusfrüchte wie Orangen, Grapefruit, Mandarinen, Zitronen, Limetten

Gemüse- und Obstsorten wie:

Kartoffeln, Topinambur, Schwarzwurzeln, Bananen, frische Datteln und Feigen, ungeschwefelte Trockenfrüchte wie Aprikosen, Bananen, Feigen, Rosinen, Korinthen und Sultaninen

 

alle Vollkornerzeugnisse wie Vollkornbrot, Vollkornbrötchen, Vollkornkuchen, Vollkornnudeln, Vollkorngries

 

Alle Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Grünkern, Mais und Naturreis

 

Süßungsmittel wie Honig, Ahornsirup, Birnen- und Apfeldicksaft, Frutilose (= schonend eingedickter Obstdicksaft)

 

Bier

 

Verschiedenes:

Carobe (gemahlene Frucht des Johannisbrotbaumes, wird wie Kakao verwendet), Weinsteinbackpulver

Gemüse- und Salatsorten wie:

Artischocken, Auberginen, Blattsalate, Blumenkohl, Brokkoli, Brunnenkresse, Chicorée, Feldsalat, Fenchel, Grünkohl, Gurken, Karotten, Knoblauch, Kohlrabi, Kopfsalat, Kürbis, Lauch, Löwenzahn, Mangold, Paprikaschoten, Pastinaken, Peperoni, Radieschen, Rettich, Rosenkohl, rote Bete, Rotkohl, weiße Rüben, Sauerkraut, Sellerie, Spargel, roher Spinat, Steckrüben, rohe Tomaten, Weißkohl, Wirsing, Zucchini, Zwiebeln

 

Pilze:

alle genießbaren Sorten wie Champignons, Pfifferlinge, Steinpilze, Shii Take, Austernpilze usw.

 

alle angesäuerten Milchprodukte wie:

Joghurt, Quark, saure Sahne, Buttermilch, Kefir, Schmand, Molkosan (vergorenes Molkekonzentrat)

 

alle Sprossen und Keimlinge

 

Käse mit mind. 60 % Fett i. Tr. wie:

Doppelrahmfrischkäse, Rahmgouda, Butterkäse, Camembert u. a.

 

süße Sahne

 

Eigelb

 

Avocados, Oliven

 

Hefe

 

alle Geliermittel wie:

Agar-Agar (eine pulverisierte Meeresalge), pflanzliche Bindemittel aus Johannisbrotkernmehl (Naturkostladen oder Reformhaus)

 

Gewürze wie:

Vollmeersalz, Kräutersalz, Selleriesalz, Wild- und Gartenkräuter, Knoblauch, Paprikapulver, Curry, Kurkuma, Kümmel, Muskatnuss, gekörnte Gemüsebrühe, Meerrettich

 

Getränke wie:

Mineralwasser, Kräutertees und verdünnte Gemüsesäfte

 

alle Nüsse und Samen

außer Erdnüsse, sie wirken im Körper Säure bildend

 

roher Fisch wie:

gebeizter Lachs, gebeizte Forelle, roher Thunfisch, z. B. in Sushi

Tipps und Hinweise

Obwohl Zitronensaft zur Eiweißgruppe gehört, kann man ihn in kleinen Mengen auch mit Lebensmitteln aus der Kohlenhydratgruppe kombinieren.

Obwohl die Süßungsmittel wie Fruchtdicksäfte, Frutilose oder Honig u. a. zur Kohlenhydratgruppe gehören, dürfen sie in kleinen Mengen auch zum Süßen mit Lebensmitteln der Eiweißgruppe kombiniert werden.

Rohe Tomaten gehören in die neutrale Gruppe, sofern sie jedoch gekocht werden, müssen sie der Eiweißgruppe zugerechnet werden. Heiß geliebte Spaghetti mit Tomatensoße oder Pizza mit Tomaten sind also in der Trennkost nicht gestattet ... leider *seufz*

Grundsätzlich gilt: Gewürze immer sparsam dosieren!

Saucen für Salate, die zusammen mit einer Eiweißmahlzeit gegessen werden, sollten aus Öl oder Sahne (sparsam verwenden), Kräutern und/oder Zitronensaft zubereitet werden. Saucen für mit Kohlenhydratmahlzeiten kombinierte Salate sollten aus angesäuerten Milchprodukten wie Kefir, Dickmilch, Joghurt oder Molkosan bestehen.

Grundsätzlich sollten fettreiche Lebensmittel und Öl nur sparsam verwendet werden. Obst und Gemüse hingegen darf reichlich verzehrt werden.

Tipp der Redaktion:

Obwohl lt. Trennkost-Empfehlung  Senf und Essig nicht verzehrt  werden sollten, kann man diese jedoch in kleinen Mengen zum Würzen verwenden, z. B. für eine leckere Salatsauce aus Senf, Essig – hier sollte man auf Balsamico-Essig zurückgreifen, der von der Säure her milder ist als der herkömmliche Essig oder gar Essig-Essenzen –, etwas Sambal Oelek, Honig und Öl ... alles zusammen kräftig verrührt, bis es eine dickliche Sauce wird, mmmmhhh ... lecker ...

Gemieden werden sollten:

Weißmehlprodukte, polierter Reis, getrocknete Hülsenfrüchte, Fertiggerichte, Konserven, Zucker, Süßstoffe, Kochsalz, Senf, Fertigsuppen und -saucen, Schweinefleisch, Wurst und Schinken vom Schwein, rohes Fleisch, rohes Eiweiß von Eiern, gehärtete Fette (z. B. Plattenfette), käufliche Majonäse, Essig, Erdnüsse, Marmeladen, geräucherte und gepökelte Fleischwaren, Kaffee, schwarzer Tee, Kakao, hochprozentige Alkoholika

 

Die vorstehend abgebildete Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir sind gern bereit, die Tabelle nach Ihren/euren Angaben zu ergänzen bzw. zu ändern.

Noch ein paar Worte zur Verwendung von Öl (siehe auch » Übersäuerung): Hierbei sollte auf Natur belassenes, kalt gepresstes, natives Öl mit doppelt oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren zurück gegriffen werden, zum Beispiel auf Olivenöl, Sesam- und/oder Rapsöl. Am besten ist es, die Öle kalt zu verwenden, da sie durch Erhitzen (Kochen, Braten) einer chemischen Veränderung unterworfen sind und ihre positiven Eigenschaften der mehrfach ungesättigten Fettsäuren verlieren und in gesättigte Fettsäuren übergehen. Gut geeignet zum Kochen und Braten ist das Rapsöl.

Gesättigte Fettsäuren sind satt – wie das Wort schon sagt –, führen zu einer Übersäuerung des Körpers und haben Cholesterinspiegel erhöhende Auswirkungen, während sich mehrfach ungesättigte Fettsäuren positiv auf die Verdauungsprozesse auswirken und den Cholesterinspiegel sogar senken können. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, deshalb müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Diese so genannten essentiellen Fettsäuren werden in zwei Gruppen eingeteilt, den Omega-6-Fettsäuren, die z. B. in Sonnenblumen- oder Maisöl vorkommen, und den Omega-3-Fettsäuren in z. B. Walnuss- oder Rapsöl, aber auch in diversen Fischen wie Makrele, Lachs (Forelle) oder Thunfisch. Omega-3-Fettsäuren haben günstige Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, sie sollen helfen, arteriosklerotische Krankheiten zu verhindern.

So ist es zum Beispiel erwiesen, dass die Griechen, die sehr fettreich essen, aber ausschließlich Olivenöl verwenden, kaum an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, genau wie die Eskimos, die sich von fettreichem, rohem Fisch ernähren, und die Japaner, die ebenfalls viel rohen Fisch verzehren.

 


 

 

Tabelle in Anlehnung an „Mit Trennkost zum Wunschgewicht“, Bassermann, ISBN 3-8094-1012-8